Donnerstag 27. April 2017, 18:30 Uhr | Stadtmuseum im Kulturhaus

„Die letzten Kriegstage in der Heimat“ - Zeitzeugenberichte aus dem Siegkreis

255. Siegburger Museumsgespräch

Am 9. April 1945 wurde die Sieg im Siegburger Raum durch das 303. Regiment der 97. amerikanischen Infanteriedivision überschritten. Der Sturm auf Siegburg hatte begonnen. Die Bevölkerung flüchtet vor dem Hagel der Geschosse in die Splittergräben rund um den Michaelsberg, in die Keller und in die, in den Michaelsberg gegrabenen unfertigen Schutzhöhlen.
Um 6 Uhr morgens überschritten die ersten Amerikaner im Bereich des Deichhauses die Sieg, der Widerstand war schwach, trotzdem dauerte die Einnahme der Stadt den ganzen Tag. Die letzten Kampfhandlungen in Siegburg waren am Abend des 10. April 1945 beendet. Die Amerikaner zogen weiter in Richtung Lohmar und Much.

Die Kriegswalze war über Siegburg hinweggerollt.

Bereits am 7.März 1945 wurde die leicht beschädigte Brücke von Remagen eingenommen und innerhalb von 24 Stunden kamen ca. 8000 Amerikanische Soldaten auf die andere Rheinseite. Der Brückenkopf zum Sieg der alliierten war gebildet. Hitler tobte und Eisenhauer sprach von einem vorzeitigen Ende des Krieges.

Gert Streichardt, Autor des 2016 erschienenen Buches „Die letzten Kriegstage in der Heimat – Zeitzeugen berichten“ konzentriert sich beim 255. Museumsgespräch auf die Geschehnisse bei Kriegsende in Siegburg und Umgebung.

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Teaser quer - Museumsgespräch