Mittwoch, 11. Dezember 2019, 19 Uhr | Stadtmuseum im Kulturhaus

Die Geschichte der buddhistischen Renaissance in Tibet

Von Abenteurern, Gelehrten und Künstlern

Bild - VHS Tibet

© Fotograf: Jörg Heimbel  

Der Niedergang des tibetischen Großreiches im 9. Jahrhundert markiert das Ende der ersten Verbreitungsperiode des Buddhismus in Tibet. Ohne die staatliche Unterstützung des mächtigen Königshauses kommen die begonnenen buddhistischen Projekte zum Stillstand. Doch dann beginnt eine völlig neue Zeit in der Geschichte Tibets: Der Buddhismus findet seinen Weg von der aristokratischen Elite zur einfachen Bevölkerung. Nun sind es nicht nur die Adeligen, die Interesse an dieser Religion zeigen. In ganz Zentraltibet kommt es zu einer wahren Aufbruchsstimmung. Menschen verschiedener sozialer Schichten machen sich auf den Weg, um den Buddhismus zu studieren und in ihrer Heimat wiederzubeleben. Es werden neue Tempel und Klöster gebaut und das größte Übersetzungsprojekt der Menschheitsgeschichte beginnt. Die Tibetologin Rebecca Hufen führt Sie ein in die faszinierende Zeit der buddhistischen Renaissance in Tibet.

Referentin: Rebecca Hufen

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Ticketpreis

8 €

Nur Abendkasse